Ich freu mich über die vie­len Res­o­nanzen auf meinen Artikel ´Führung nach Coro­na´. Ich stelle ihn deshalb nochmals als pdf rein und freue mich wenn er gele­sen und geteilt wird.

Und tat­säch­lich — durch und ´dank´ Coro­na tun sich drei Aspek­te mit größer­er Klarheit und Heftigkeit auf:

Erstens: vie­len in unser­er Gesellschaft, auch den Spitzen von Organ­i­sa­tio­nen, wird deut­lich, welche zen­tralen helfend­en und ermuti­gen­den Beiträge von Men­schen kom­men, die nicht weit oben in der Hier­ar­chie-Kette ste­hen, seien es nun Men­schen an den Super­mark­tkassen, Zusteller oder die ganzen helfend­en Berufe. Diese Entwick­lung wird bleiben und sich ver­stärken.

Zweit­ens: Damit wird — etwas the­o­retisch gesprochen — viel klar­er, dass die Rolle von Führung und die Leitungs­funk­tion zwei unter­schiedliche Dinge sind. Das wird auf Sicht dazu führen, dass eine Leitungs­funk­tion entwed­er eine unter­stützende Rolle für das Ganze ist — oder keine Berech­ti­gung hat. Mit anderen Worten: die Mys­ti­fizierung von Führung ist over.

Drit­tens: Gesamt­ge­sellschaftlich spie­len sich — wenn auch nicht über­all und klar sicht­bar — Werte wie Sol­i­dar­ität, Rück­sicht­nahme, Gemein­schaft und ´Gle­ich­heit´ Stück für Stück in den VFührung nach coro­naorder­grund. Diese leichte Wertev­er­schiebung hat erhe­bliche Auswirkun­gen auf das Ver­ständ­nis von Führung und die Betra­ch­tung von Führungskräften. die Zeit der Ego-Helden ist vor­bei.

In diesen Sinne — ich freu mich auf Res­o­nanz.

Führung nach coro­na